Und morgen ist alles wieder gut, wie von Zauberhand vorbei!

Wünschst du dir das manchmal?

Nur von alleine wird das nichts, das Problem bleibt solange bis du es gelöst hast.

Dabei hast du so sehr gehofft, dass es jetzt anders wird. Es ist so schwer gerade.

Vielleicht denkst du auch, Glück ist etwas was nur die anderen haben, ich stehe immer hinten in der Schlange.

Glück ist nicht „das Etwas“, was von außen kommt. Es ist die Perspektive aus der du auf dein Leben und die Situationen schaust.

Was heißt denn das? Etwa, dass ich dann auch noch selber Schuld bin an meinem Dilemma? Das ist nicht so! Da kann ich doch nichts dafür!

 

Das Universum spiegelt uns was wir aussenden als Ergebnisse in der Welt. Das können wir jetzt doof und unfair finden, uns als Opfer fühlen und jammern, oder es als Chance erkennen und nutzen. Das bedeutet aber auch, Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen.

Und es bedeutet, ich habe Einfluss auf meine Ergebnisse, auf mein Leben und kann es verändern, wie großartig!

Selbst wenn es Situationen gäbe, mit denen du nichts zu tun hast, entscheidend ist deine Bewertung darüber, deine Haltung dazu.

Willst du Gleiches mit Gleichem vergelten oder erkennst du das Potenzial darin, willst du wachsen?

Du kannst erstarren vor Angst oder wild um dich schlagen, entscheidend ist deine Haltung! Veränderung fängt immer bei dir an und wirkt sich sofort auf dein Leben und dein Umfeld aus. Eine besonnene und in sich ruhende Haltung nimmt immer energetischen Einfluss auf das gesamte Feld, auch wenn sich die Welt nicht gleich verändert.

 

Wenn die Angst dich im Griff hat

 

Wenn da nicht dieses furchtbare Gefühl wäre in dir, was so übermächtig erscheint, dich gefangen hält, laut und manchmal auch unbemerkt und leise.

Angst die dich lähmt, Angst vor dem Schmerz, Angst vor dem Alleinsein, Angst alles zu verlieren, Angst vor der Angst.

Die Angst vorm Sterben, der Tod.

Und doch ist alles nur eine Maske, die Verschleierung und das Festhalten, am Alten vermeintlich Sicherem.

Lieber festhalten, auch wenn dir vieles nicht gefällt, es ist sicherer als den nächsten Schritt zu gehen, den Schritt ins Nichts! Der Schritt in das Unbekannte, Unkontrollierbare. Wie deutlich wurde uns das über das ganze Jahr 2020 gezeigt, es gibt sie nicht die Sicherheit, alles ist anders, nichts ist wie es wahr, schien es nicht noch gestern so verlässlich und sicher. Ein Jahr wie eine Vollbremsung in unserem Leben. Es hat uns gefordert, vielen Angst gemacht, uns an Grenzen gebracht.  Aber es hat uns auch innehalten lassen, ob wir wollten oder nicht, vielleicht sogar zu uns geführt, zu unserer Quelle. Es hat uns alle gewohnten Möglichkeiten genommen, die Türen gingen einfach zu.

Immer wenn in meinem Leben die Türen zugingen, in Form anderer Situationen und Ich blicke voller Dankbarkeit auf all diese Momente zurück, sind es die Momente gewesen, die mich mit meinem Herzen verbunden haben, mir ermöglicht haben meine innere Ruhe und Kraft zu spüren, zurück zu mir zu finden. Der Ort wo alles Neue entsteht, all das was der Verstand nicht weiß oder nicht für möglich hält.

 

Der Verstand hält dich gerne im Alten fest, will dich schützen, er ist mit all diesen Aufgaben überfordert und kann sich nicht vorstellen, dass er mit dem weisen Herzen zusammen ein Dream-Team bilden würde, sich neue Welten erschließen, beim verlassen, vertrauter kontrollierter Pfade.

Die Angst, dein unbequemer Schattenteil, ist der Anteil in dir der dein größtes Potenzial birgt. Schattentanzen nenn ich es gerne. Ich mag ihn, den Schatten, und habe gelernt ihn anzunehmen mit seinen in sich bergenden vielfältigen Möglichkeiten.

Nimm deinen Mut und lasse dich hineinfallen und du wirst dich verwundert sagen hören, ich bin frei.

Aber wie soll ich mit der, mich überrollenden, negativen Emotion umgehen?

Gelernt haben wir es in der Regel nicht und am härtesten sind wir meist mit uns selber.

Wenn wir ein Kind trösten, ein ganz natürliches Verhalten, ist es wichtig, dass es seinen Schmerz fühlen darf, er nicht weggeredet und wir das Kind liebevoll dabei begleiten. Dadurch lernt das Kind mit all seinen Gefühlen umzugehen. Das ist uns meist anders gegangen. Kennst du noch die vertrauten Sätze ein Indianer kennt keinen Schmerz, oder das ist doch nicht so schlimm, hör auf zu weinen….

Oft wollen wir auch das Leid in der Welt heilen, wollen helfen, um unser eigenes Leid nicht fühlen zu müssen. Was nicht bedeutet, dass wir kein Mitgefühl haben dürfen.

Wie können wir denn Angst, Wut, Traurigkeit, Schuld….,unsere sogenannten Schatten, solange verborgen halten?

Wir haben uns ein System gebaut über unsere Nervenbahnen in denen wir bis jetzt unsere Gefühle händeln. Straßen und Wege die immer gleich befahren werden. Die Schmerzen und Ängste sind unterdrückt und uns oft gar nicht bewusst. Aber irgendwann meldet sich der Körper über Schmerzen, Ängste, Depressionen, Burn out, Krankheit. Nun müssen wir neue Straßen bauen, neue Verbindungen schaffen, lernen und wiederholen, bewusst raus aus dem Autopilotprogramm. Annehmen, Fühlen, neues Denken darüber entstehen die neuen Vernetzungen.

Aus der Ebene des Menschsein ist es manchmal schwer all diese Emotionen anzunehmen, all das was passiert, für uns zu sehen.

Aus spiritueller Sicht ist alles was wie erleben für uns. Als Seele haben wir vor unserer Inkarnation genau diese Erfahrungen, dieses Leben gewählt, um alte Seelenthemen aus anderen Inkarnationen jetzt zu lösen.

Ich habe lange den Glauben mit mir rumgeschleppt nichts zu können, nicht gut genug zu sein um letztendlich immer wieder alleine gelassen zu werden. Und so bin ich auch immer wieder diesen Themen im Leben begegnet und ich konnte sie in mir heilen. Dabei habe ich verstanden, dass es erst um mich ging und die Liebe zu mir. Um jetzt über das tiefe Vertrauen in mich und den Glauben an meine Fähigkeiten anderen Menschen zu dienen, sie in ihre Selbstliebe zu führen, in ihren Glauben an sich selbst und ihnen zu helfen ihre Potenziale zu erkennen, sie auszudrücken, voller Lebensfreude.

 

Wie gehe ich mit meinen negativen Gefühlen um?

 

Was tue ich, wenn mich mein Schatten, meine Emotionen wie Schmerz, Wut, Trauer, Angst …überfallen?

Wenn du das Gefühl ablehnst wird es mehr. Es geht um Annahme.

Atmen, atme tief und bewusst in dich ein, versuche dich zu entspannen. Fühle das Gefühl, es darf sein, nehme es an. Frage es, was es dir sagen will und lausche.

Stelle die Antwort nicht in Frage, alles darf sein, es gibt kein falsch. Sei voller Mitgefühl und Verständnis für dein Gefühl und dich. Es sind   schmerzende Wunden aus vergangener Zeit, kleine Kinder die liebevoll über ihre Bedürftigkeit nachversorgt werden können, sie möchten gefühlt und angenommen werden.

Du musst das nicht alleine Tun, am Anfang ist es schön, wenn dich jemand an die Hand nimmt, ich fühle die Frequenz der Angst in dir und wir können sie zusammen wandeln. Es ist leichter als du denkst.

 

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